Brooks Ghost 13 im Test

Heute schauen wir uns den Brooks Ghost 13 an. Viele sagen, dass die Ghost-Reihe von Brooks ein absoluter „No-Brainer“ ist, also zu einer Vielzahl von Läufern passt und dass man damit nichts falsch machen kann.

Doch stimmt das wirklich? Und stimmt das vor allem auch für den Ghost 13? Das finden wir heute heraus.

Achja, wir hatten uns übrigens von zwei Jahren den Ghost 11 angeschaut. Den ausführlichen Testbericht findet ihr, wie immer, unten im Beitrag.

Brooks Ghost 13 Testbericht

Der Ghost 13 ist für Brooks zu wichtig, um größere Änderungen zu riskieren.

Vorschau Produkt Bewertung Preis
Brooks Herren Ghost 13 Laufschuhe, Black Nightlife White, 45.5 EU Brooks Herren Ghost 13 Laufschuhe, Black Nightlife White, 45.5 EU 4.112 Bewertungen 139,95 EUR 129,95 EUR

 

Was hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell geändert?

In der Regel ändert sich bei den Modell-Updates von Brooks Ghost nicht viel. Der erfolgreichste Laufschuh von Brooks läuft nämlich so gut, dass der Hersteller ungerne seinen Kurs ändert.

Diesmal ist es jedoch etwas anders. Und zwar wurde das Material der Zwischensohle auf eine durchgehende Schicht DNA Loft umgestellt. Früher wurde dieses Material nur im hinten angesetzten Crash Pad eingesetzt, während eine durchgehende Schicht dem höherwertigen Konzernbruder Brooks Glycerin vorbehalten war.

Jetzt besteht die Zwischensohle über die gesamte Länge aus der DNA Loft Schicht, auch im mittleren und vorderen Bereich. Dafür verzichtet der Hersteller auf den Einsatz des BioMoGo Schaumstoffs, der in diesen Bereichen zum Einsatz kam.

Durch diese Änderung hat sich Ghost also dem höherwertigen Brooks Glycerin angenähert, was wir definitiv als ein Upgrade sehen.

Brooks Ghost 13 Test

Der DNA Loft Schaumstoff wurde aus dem Crash Pad auf die gesamte Sohlenlänge ausgeweitet.

Interessanterweise hat sich dadurch beim Dämpfungsprofil nicht viel verändert. Der Ghost 13 rollt weiterhin sehr neutral ab und hat vielleicht einen kleinen Tick mehr an Support gewonnen. Schließlich ist der DNA Loft Schaumstoff etwas schwerer und fester als das zuvor im mittleren und vorderen Bereich eingesetzte BioMoGo Material. Das ist übrigens genau andersherum als viele behaupten, die diesen Laufschuh nicht testen, sondern einfach die Beschreibung des Herstellers übernehmen. 🙂

Es sind allesamt, wie gesagt, Abweichungen im hohen Detailgrad. Denn die grundsätzliche neutrale Abstimmung und ausgewogene Dämpfung sind die gleichen geblieben.

Ansonsten gibt es beim Ghost 13 keine größeren Änderungen im Vergleich zum Vorgängermodell.


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Was ist das Besondere am Brooks Ghost 13?

Das Besondere am Brooks Ghost 13 ist seit eh und je seine Vielseitigkeit. Natürlich gibt es schnellere Lightweight Runner und stabilere Support Laufschuhe. Doch im gut gedämpften, dynamischen Neutralläuferbereich macht diesem Laufschuh niemand so schnell etwas vor.

Brooks Ghost 13 Test

Die Anzahl der Lüftungsschlitze hat sich etwas verringert, dadurch wirkt das Obermaterial etwas geschlossener und stabiler.

Der neutrale Schuh eignet sich für viele Einsatzzwecke und bestätigt durch seine ausgeglichene Dämpfungsabstimmung auch beim diesjährigen Update, dass die Erfolgsreise des Ghost-Modells höchstwahrscheinlich weitergehen wird.

 

Fazit: für welche Zwecke eignet sich der Brooks Ghost 13?

Wir verwenden generell ungerne den Ausdruck „eierlegende Wollmilchsau“, doch wenn wir das unbedingt machen müssten, käme der Ghost 13 von allen aktuellen neutralen Laufschuhen am nächsten daran. Kaum ein anderer Schuh vereint Dynamik und Dämpfung in einem derart ausgeglichenen Konzept.

Brooks Ghost 13 Test

Die Aussensohle aus Gummi haftet einwandfrei auf vielen Untergrundarten.

Im hart umkämpften Neutralläufer-Segment gibt es natürlich gewohnt viele Alternativen zum Ghost 13.

Wir würden insbesondere den Asics Cumulus und Saucony Ride als würdige Vergleichsmodelle sehen, schließlich haben sie in vielerlei Hinsicht eine ähnliche Abstimmung. Auch der Mizuno Rider und Nike Structure kämen für uns in Betracht, denn sie folgen ebenfalls einem ähnlichen Grundkonzept.

 

Brooks Ghost 13 Erfahrungen



Hast du auch Erfahrungen mit Brooks Ghost? Wir würden uns sehr über dein Feedback freuen!

Unseren Review des Brooks Ghost 11 findest du hier:

Brooks Ghost 11 Testbericht

Wir schauen uns heute den Brooks Ghost 11 im Detail an und finden heraus, ob sich dieser Laufschuh in den letzten Jahren entwickelt hat.

Die langjährigen Leser wissen, dass wir den Ghost bereits einmal getestet haben. Vor einigen Jahren haben wir uns den Ghost 6 angeschaut und waren damals von diesem neutralen Laufschuhmodell sehr angetan.

Den damaligen Testbericht findet ihr, wie immer, unten im Beitrag.

Was den Ghost 11 angeht, sind wir jedenfalls sehr gespannt, ob er würdig in die Fußstapfen seines „Urgroßvaters“ treten kann. 🙂

Brooks Ghost 11 Testbericht

Der Ghost 11 ist und bleibt ein Verkaufsschlager von Brooks. Folglich halten sich auch Neuerungen deutlich in Grenzen.


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Was hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell geändert?

Dieses Kapitel fällt beim Ghost gewohnt kurz aus, denn richtig viel geändert wurde es bei diesem Laufschuhmodell noch nie. 🙂

Der größte Unterschied zwischen Ghost 11 und den Vorgängermodellen ist das Obermaterial. Der aktuelle 3D-Print ist leicht und atmungsaktiv. Das war selbst beim Vorjahresmodell (Ghost 10) noch nicht gänzlich der Fall, denn sein Obermaterial hatte übereinander liegende Schichten und war demnach stellenweise deutlich dichter.

Brooks Ghost 11 Test

Der Ghost 11 trumpft vor allem mit seinem 3D-Upper auf.

Der von uns damals ausführlich getestete Ghost 6 ist mit dem aktuellen Modell gar nicht vergleichbar, was das Obermaterial angeht. Da jagte ein Overlay buchstäblich den anderen, was den Schuh deutlich klobiger und auch schwerer machte.

Sonst halten sich die Überarbeitungen wirklich in Grenzen. Brooks kann sich bei einem solchen Verkaufsschlager wie Ghost nämlich auch keine größeren Abweichungen vom Standard leisten. 🙂

 

Was ist das Besondere am Brooks Ghost 11?

Um herauszufinden, wie sich das Dämpfungskonzept des Ghost 11 anfühlt, haben wir diesen Laufschuh mal mit dem höherwertigen neutralen Referenz Brooks Glycerin verglichen.

Obwohl Glycerin auf höherwertige Materialien setzt und beispielsweise eine durchgehende DNA Loft Zwischensohle hat (beim Ghost ist es nur der Crash Pad im Fersenbereich aus diesem Schaumstoff), fühlt sich Ghost beim Laufen weicher und besser gedämpft an.

Interessanterweise stuft der Hersteller selbst das DNA Loft Material weicher ein als den BioMoGo Schaumstoff. Dem können wir uns leider nicht anschließen. DNA Loft ist aus unserer Sicht spürbar fester und auch schwerer als BioMoGo. Folglich fällt der Brooks Glycerin auch etwas fester und schwerer als der Ghost.

Brooks Ghost 11 Test

Von hinten sieht man deutlich den Crash Pad aus festerem DNA Loft Schaumstoff – fast schon ein Markenzeichen von Ghost.

Ghost war eben schon immer ein Allrounder und der absolute Bestseller-Modell von Brooks. Auch in der 11. Ausgabe bestätigt er sein Profil und die in ihn gesteckten Erwartungen. Er ist und bleibt definitiv einer der besten Neutrallaufschuhe, die wir jemals getestet haben.


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Fazit: Für welche Zwecke eignet sich der Brooks Ghost 11?

Der Ghost 11 bleibt ein Allrounder, einsetzbar sowohl bei jeglichen Distanzen als auch durchaus im Gelände bei Trailläufen.

Brooks Ghost 11 Test

Die Aussensohle aus Gummi haftet auf allen Untergrundarten und unterstreicht das vielseitige Profil des Ghost 11.

Nur bei höheren Tempoeinheiten muss der Ghost irgendwann gewichtstechnisch passen. Dafür gibt es dann bessere Kandidaten. 🙂

An Alternativen für den Ghost 11 mangelt es nicht, schließlich befindet er sich mittendrin im umkämpften Neutralläufer-Segment.

Wir würden vor allem den Asics Cumulus und Mizuno Rider als gute Vergleichsmodelle sehen, da sie beide Neutralität mit ordentlicher Dämpfung vereinen.

Alternativ kämen auch der Nike Pegasus und der Saucony Ride ISO in Betracht, die ebenfalls einem ähnlichen Grundkonzept folgen.


Brooks Ghost 11 Erfahrungen


Hast du auch Erfahrungen mit Brooks Ghost? Wir würden uns sehr über dein Feedback freuen!


Unseren Review des Brooks Ghost 6 findest du hier:

Mit dem Brooks Ghost 6 hat der Hersteller es geschafft, zum wiederholten Mal eine Universalwaffe im Segment der neutralen Laufschuhe zu bauen. Große Worte, wirst Du bestimmt sagen. Ich erkläre dir, warum ich bei diesem Schuh solche Worte verwende.

Brooks Ghost 6 Test

Blick von der Seite: Flexible Sohle dämpft durch Gel-Einsätze besser als je zuvor

Schon seine Vorgänger, Ghost 4 und Ghost 5, waren unter den Besten ihrer Klasse und haben viele Awards eingeheimst. Wie kommt‘s eigentlich?

Der Schlüssel für den Erfolg liegt wohl in der Beständigkeit.

Bei der Ghost-Reihe war Brooks nämlich stets der Meinung, dass man einen Gewinner nicht wesentlich verändern darf. Deshalb wurden die Modelle nur punktuell modifiziert, so dass die Fangemeinde nicht mit Neuerungen überrascht oder gar davon enttäuscht war.

Bei der Modifizierung der Ghost-Reihe ist stets ein neutraler Joggingschuh herausgekommen, der ohne HighTech-Sohle oder sonstigen technischen Schnickschnack auskommt und dennoch Top-Eigenschaften besitzt.

So war es auch mit dem Brooks Ghost 6.

 

Warum ist Brooks Ghost 6 einer der besten Neutralschuhe in unserem Test?

Zunächst klären wir, welche Neuerungen den Ghost 6 von seinen Vorgängern unterscheiden.

Brooks hat bei dem Ghost 6 die Mittelfußbrücke weggelassen, um den Schuh flexibler und dynamischer zu machen. Dabei wird die Dämpfung keinesfalls vernachlässigt: der überarbeitete segmentierte Sohlenaufbau im Fersenbereich (der sogenannte Caterpillar Crash Pad) sorgt nämlich für die Landung im richtigen Spot. Das verbessert das Abrollverhalten, verringert die Muskelermüdung und beugt Verletzungen vor (zum Beispiel durch das Umknicken beim Laufen).

Brooks Ghost 6 Test

Die überarbeitete Sohle ist noch flexibler geworden.

Nebenbei gemerkt, ist der Schuh dadurch auch noch leichter geworden, im Vergleich zu seinen Vorgängern.

Durch seine verbesserte Dämpfung kann der Brooks Ghost 6 daher sowohl auf Asphalt als auch auf unbefestigten Wegen zum Einsatz kommen. Auch wenn der Schuh mit 337 Gramm (US11) immer noch kein Leichtgewicht ist, ist er aufgrund seiner Dynamik und Flexibilität auch für längere Distanzen geeignet.

 

Der Nachfolger ist da: Ist Brooks Ghost 7 besser als Ghost 6?

Beim Ghost 7 ist Brooks im Großen und Ganzen seiner Ghost-Linie treu geblieben. So lautete die Devise: so wenig Änderungen wie möglich.

Brooks Ghost 6 Test

Brooks Ghost 7: Beim neuen Modell wurde in alter Tradition nicht viel geändert.

Verglichen mit dem Vorgänger, hat der Ghost 7 allerdings dennoch eine wesentliche Neuerung: Während beim Ghost 6 die Zwischensohle aus BioMoGo Mischung mit DNA Gel-Inlays verwendet wurde, hat der Ghost 7 nur noch eine einheitliche BioMoGo Plattform – also keine Gel-Inlays mehr.

Mit einfachen Worten ausgedrückt: da, wo beim Ghost 6 eine Schaumsohle mit Gel war, ist beim Ghost 7 nur noch Schaum, ohne Gel-Pads.

Ob dadurch die Dämpfung des Ghost 7 besser geworden ist als beim Vorgänger, muss jeder für sich selbst herausfinden. Das neue Ghost-Modell ist jedenfalls etwas leichter und der Style wurde etwas aufgefrischt. Es hat sich also im Grunde genommen nicht so viel geändert.

Deshalb würde ich auch zu den günstigeren Brooks Ghost 6 raten. Der Aufpreis des Ghost 7 ist in meinen Augen nämlich nicht gerechtfertigt.


Brooks Ghost 6 Testbericht


Drei mögliche Alternativen zum Brooks Ghost:


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