Saucony Ride 7 im Test

Saucony Ride 7 kämpft um die Krone der neutralen Laufschuhe. Dabei war Saucony ja noch vor kurzem kaum mehr als ein Geheimtipp in Laufschuh-Fachgeschäften. Doch in letzter Zeit hat diese älteste Mainstream Laufschuhmarke und eine der ältesten Sportmarken überhaupt (gegründet im Jahre 1898 !) deutlich an Bedeutung gewonnen.

In diesem Test versuchen wir anhand des Modells Saucony Ride 7 herauszufinden, woher die steigende Beliebtheit dieses Herstellers kommt.

Saucony Ride 7 Test

Mit dem Ride 7 bringt Saucony vor allem eine ganze Menge Tradition mit – verpackt in moderne Laufschuhtechnik

Es ist nicht so einfach für die Hersteller, sich in der hart umkämpften Kategorie der neutralen Laufschuhe einen Namen zu machen. Neutral bedeutet vor allem ausgewogen, nicht zu schwer aber mit ausreichend Dämpfung und Stabilität, um auch mal über lange Laufstrecken zu bestehen.

Mit dem Modell Saucony Ride 7 hat der Hersteller es geschafft, einen wirklich neutralen Schuh zu bauen. Einen Schuh, der die wichtigsten Elemente mitbringt – eine mehrschichtige Zwischensohle, eine robuste Außensohle und stabiles Obermaterial. Und das alles zu einem bemerkenswert niedrigen Gewicht (292 Gramm in US 11).



 

Saucony Ride 7 – Test der Dämpfung

Die Dämpfung des Saucony Ride 7 basiert auf dem sogenannten Powergrid System – einem Dämpfungsmechanismus, der schon seit den frühen 90ern stets weiterentwickelt wird. Powergrid ist nichts anderes als eine durchlöcherte einheitliche Schaumstoff-Plattform, die sich über die gesamte Sohle erstreckt und förmlich wie ein Gitter aussieht und wirkt.

Die Powergrid-Schicht ist an sich schon etwas fester als vergleichbare Systeme der Konkurrenz. Um trotzdem eine reaktionsfähige Dämpfung zu erreichen, wird Powergrid beim Saucony Ride 7 von einer etwas dickeren Zwischensohle (Super Rebound Crashpad) unterstützt. So schafft man also eine ausgeglichene Dämpfung – aha, interessant.

Saucony Ride 7 Test

Die verschiedenen Härtegrade der Außensohle sind deutlich zu erkennen

Die Außensohle des Saucony Ride 7 besteht aus verschiedenen Gummimischungen – vorne etwas weicher für mehr Grip, hinten etwas fester für eine längere Lebensdauer. Wenn wir schon über die Lebensdauer reden – dieser Laufschuh ist sehr solide gebaut und so vor allem auf längere Trainingsdistanzen ausgelegt.

 

Ist Saucony Ride 7 wirklich ein neutraler Laufschuh?

Wichtig ist, dass der Saucony Ride 7 trotz seiner ausgezeichneten Dämpfung kein Stabilitätsschuh ist. Bei dem Modell-Update entfiel nämlich die stützende Mittelfußbrücke. Verbunden mit den ausgeprägten Kerben in der Vorfuß-Sohle, ist der Ride 7 leichter geworden und hat auch deutlich an Flexibilität gewonnen.

Das Aussehen des Saucony Ride 7 ist etwas moderner geworden. Das alte Logo ist natürlich immer noch da und repräsentiert den Fluss Saucon in Pennsylvania, der die Felsen umfließt.

Saucony Ride 7 Test

Eingefasst in ein reflektierendes Element, ist das Saucony Logo auch von hinten nicht zu übersehen

Wenn wir schon über das Aussehen sprechen: Der Saucony Ride 7 besitzt sehr viele Reflektor-Elemente. Sie befinden sich im Vor- und Rückfußbereich, an der Mittelsohle, an der Zungenspitze, ja sogar um zwei Schnurösen herum. So wie es aussieht, kann der Schuh damit im Dunkeln notfalls eine Taschenlampe ersetzen. 😉

 

Saucony Ride 7 – mein Fazit

Mit seiner gesunden Mischung aus Dynamik, Ausdauer und Stabilität ist der Saucony Ride ein richtiges Arbeitstier geworden, ideal für Marathontrainings auf hartem Untergrund. Der Laufschuh passt den Läufern aller Gewichtsklassen, die einen neutralen Allrounder für den täglichen Einsatz suchen (LINK).


Saucony Ride 7 Testbericht


Saucony Herren Ride 9 Laufschuhe, (Grün/Blau/Schwarz), 45 EU
  • Sprengung 8mm (27mm Ferse/ 19mm Vorfuß)
  • Gewicht: 264 Gramm
  • Saucony

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