Brooks Ghost 6 im Test

Mit dem Brooks Ghost 6 hat der Hersteller es geschafft, zum wiederholten Mal eine Universalwaffe im Segment der neutralen Laufschuhe zu bauen. Große Worte, wirst Du bestimmt sagen. Ich erkläre dir, warum ich bei diesem Schuh solche Worte verwende.

Brooks Ghost 6 Test

Blick von der Seite: Flexible Sohle dämpft durch Gel-Einsätze besser als je zuvor

Schon seine Vorgänger, Ghost 4 und Ghost 5 (LINK), waren unter den Besten ihrer Klasse und haben viele Awards eingeheimst. Wie kommt‘s eigentlich?

Der Schlüssel für den Erfolg liegt wohl in der Beständigkeit.

Bei der Ghost-Reihe war Brooks nämlich stets der Meinung, dass man einen Gewinner nicht wesentlich verändern darf. Deshalb wurden die Modelle nur punktuell modifiziert, so dass die Fangemeinde nicht mit Neuerungen überrascht oder gar davon enttäuscht war.

Bei der Modifizierung der Ghost-Reihe ist stets ein neutraler Joggingschuh herausgekommen, der ohne HighTech-Sohle oder sonstigen technischen Schnickschnack auskommt und dennoch Top-Eigenschaften besitzt.

So war es auch mit dem Brooks Ghost 6.



 

Warum ist Brooks Ghost 6 einer der besten Neutralschuhe in unserem Test?

Zunächst klären wir, welche Neuerungen den Ghost 6 von seinen Vorgängern unterscheiden.

Brooks hat bei dem Ghost 6 die Mittelfußbrücke weggelassen, um den Schuh flexibler und dynamischer zu machen. Dabei wird die Dämpfung keinesfalls vernachlässigt: der überarbeitete segmentierte Sohlenaufbau im Fersenbereich (der sogenannte Caterpillar Crash Pad) sorgt nämlich für die Landung im richtigen Spot. Das verbessert das Abrollverhalten, verringert die Muskelermüdung und beugt Verletzungen vor (zum Beispiel durch das Umknicken beim Laufen).

Brooks Ghost 6 Test

Die überarbeitete Sohle ist noch flexibler geworden.

Nebenbei gemerkt, ist der Schuh dadurch auch noch leichter geworden, im Vergleich zu seinen Vorgängern.

Durch seine verbesserte Dämpfung kann der Brooks Ghost 6 daher sowohl auf Asphalt als auch auf unbefestigten Wegen zum Einsatz kommen. Auch wenn der Schuh mit 337 Gramm (US11) immer noch kein Leichtgewicht ist, ist er aufgrund seiner Dynamik und Flexibilität auch für längere Distanzen geeignet.

Auch wenn ich den Begriff eierlegende Wollmilchsau nur ungerne verwende, würde ich von allen Joggingschuhen dem Brooks Ghost 6 wohl am ehesten diese Bezeichnung geben.

 

Der Nachfolger ist da:
Ist Brooks Ghost 7 besser als Ghost 6?

Beim Ghost 7 ist Brooks im Großen und Ganzen seiner Ghost-Linie treu geblieben. So lautete die Devise: so wenig Änderungen wie möglich.

Brooks Ghost 6 Test

Brooks Ghost 7: Beim neuen Modell wurde in alter Tradition nicht viel geändert.

Verglichen mit dem Vorgänger, hat der Ghost 7 allerdings dennoch eine wesentliche Neuerung: Während beim Ghost 6 die Zwischensohle aus BioMoGo Mischung mit DNA Gel-Inlays verwendet wurde, hat der Ghost 7 nur noch eine einheitliche BioMoGo Plattform – also keine Gel-Inlays mehr.

Mit einfachen Worten ausgedrückt: da, wo beim Ghost 6 eine Schaumsohle mit Gel war, ist beim Ghost 7 nur noch Schaum, ohne Gel-Pads.

Ob dadurch die Dämpfung des Ghost 7 besser geworden ist als beim Vorgänger, muss jeder für sich selbst herausfinden. Das neue Ghost-Modell ist jedenfalls etwas leichter und der Style wurde etwas aufgefrischt. Es hat sich also im Grunde genommen nicht so viel geändert.

Deshalb würde ich auch zu den günstigeren Brooks Ghost 6 (LINK) raten. Der Aufpreis des Ghost 7 (LINK) ist in meinen Augen nämlich nicht gerechtfertigt.


Brooks Ghost 6 Testbericht



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